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Nachlese: Exkursion „Auf dem Weg zur alterns- und pflegegerechten Kommune“ nach Lauchhammer, 25.06.2025

Am 25. Juni 2025 fand in Lauchhammer die FAPIQ-Exkursion unter dem Titel „Auf dem Weg zur alterns- und pflegegerechten Kommune“ statt. Etwa 25 Interessierte aus ganz Brandenburg nahmen an der Exkursion teil. Ziel der Veranstaltung war es, Einblicke in die Umsetzung des Förderprogramms „Pflege vor Ort“ zu geben und erfolgreiche Praxisbeispiele aus der Stadt Lauchhammer vorzustellen.

Die Veranstaltung begann mit einer Begrüßung durch Hendrik Nolde von der FAPIQ. Das Grußwort der Stadt Lauchhammer übernahm Manuela von Schroedel-Siemau (Geschäftsbereichsleiterin Bildung, Soziales und Bürgerservice) in Vertretung von Bürgermeister Mirko Buhr. Im Anschluss stellte Lilli Teich, Quartiersmanagerin bei Wertewandel e.V., die Planungen für ein alternsfreundliches Lauchhammer vor. Dabei wurde insbesondere die Verbindung zwischen dem Programm „Pflege vor Ort“ und dem integrierten Stadtentwicklungskonzept hervorgehoben. (siehe Präsentation)

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf dem Thema Wohnen im Quartier. Jörg Gärtner, Geschäftsführer der GWG Lauchhammer eG, präsentierte hierzu konkrete Maßnahmen. Anschließend konnten die Teilnehmenden bei einem Rundgang das Quartier und die umgesetzten Projekte vor Ort kennenlernen. Unter anderem wurde der von FAPIQ geförderte Stadtgarten besucht und die Pflegewohngemeinschaft der GWG Lauchhammer.

Nach der Mittagspause berichteten Cornelia und Rumen Sahl von Wertewandel e.V. über die praktische Umsetzung des Projekts „Pflege vor Ort“. Sie stellten unter anderem den Pflegestammtisch vor, der als regelmäßiges Austauschformat für Akteure aus Pflege, Medizin und Verwaltung dient. (siehe Präsentation) Auch die Seniorenarbeit in Lauchhammer wurde thematisiert.

Abschluss der Exkursion bildete ein Rundgang durch das Vereinshaus DomiZiel, in dem viele der vorgestellten Aktivitäten stattfinden.

Die Exkursion zeigte eindrucksvoll, wie durch gezielte Projekte, enge Zusammenarbeit der Akteure und bürgerschaftliches Engagement eine Kommune alterns- und pflegegerecht gestaltet werden kann. Besonders hervorzuheben ist die enge Verzahnung von Stadtentwicklung, Pflegeversorgung und sozialem Miteinander.

Präsentation von Frau Teich
Präsentation von Herr Sahl