Altergerechte Quartiersentwicklung

Farben des Lebens

Ein Fotoprojekt zur geistigen Mobilisation bei Demenz

Kontakt

Initiator:
AWO Kreisverband Frankfurt (Oder)-Stadt e. V.
Laufzeit:
15.08.2016 – 31.12.2016
Kontakt:
NN
 
0335 549788
 
mail@awo-frankfurt-oder-online.de
 
Konstantin-Ziolkowski-Allee 49
 
15236 Frankfurt (Oder)

Was wollen Sie mit Ihrem Angebot erreichen?

Das Projekt möchte eine Brücke zwischen den verschiedenen Arbeitsansätzen im Umgang mit Demenz schlagen. Am bereits vorhandenen Farbkonzept der Einrichtung orientieren sich die Fotos, die ein breites Spektrum an Motiven abdecken und zum Verweilen, Plaudern und Erinnern einladen. Die ausgearbeiteten Fragen zu den einzelnen Fotos bieten verschiedene Wege für einen Gesprächseinstieg an, so dass in der Einzel- oder Gruppenbetreuung gesungen, gerätselt, gerechnet oder eben einfach nur erzählt werden kann. Persönliche Erfahrungen gespickt mit Wissen aus vergangenen Zeiten verheißen spannende und heitere Momente für alle Beteiligten. Wenn Angehörige ihre Eltern oder Großeltern besuchen, können sie gemeinsam in der Schatzkiste der Erinnerungen graben. Das Projekt spricht Kinder ebenso an und wirkt damit Generationen übergreifend.

Was war Ihnen bei der Planung wichtig?

Persönliches Engagement, die Fähigkeit, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von der Projektidee zu begeistern, zuverlässige Spender und Unterstützer, die Möglichkeit der Fördermittel, gute Beratung durch FAPIQ, ein starkes Netzwerk und gute mediale Begleitung.

Wie gewährleisten Sie, dass Sie mit Ihrem Angebot die Zielgruppe erreichen?

Es sind Motive oder Situationen abgebildet, die aus dem Alltag stammen und leicht bis schwer wiedererkannt werden können. Bereits in den „Arbeitsgruppen“ wurden rege Geschichten erzählt und erste gemeinsame Erinnerungsschätze gehoben. Die Motive sind zudem ästhetisch, einmalig und künstlerisch hochwertig ausgewählt und trugen bereits bei erster Betrachtung zu einer Steigerung des Wohlbefindens bei.
Die Bilder sind so hergestellt worden, dass sie als Mobilisations-Ausstellung zeitlos für andere Interessenten der Stadt oder des Landes zur Verfügung gestellt werden können. Das Material der Bilder ist sehr hochwertig und leicht. Auch die Fotodokumentationen waren für kommunale Einrichtungen, wie z. B. die Stadtbibliothek oder die Behindertenbeauftragte der Stadt Frankfurt (Oder) sehr interessant. Alle Projektförderer erhielten ein Gratisexemplar der einmaligen Fotodokumentationen, die auch ohne Ausstellung und vielmehr auf Grundlage der verschiedenen Fragen universell von Jedermann genutzt werden können.

Wie finanzieren Sie Ihr Angebot?

Fördermittel, Drittmittel (Stiftungsmittel, Privat- und Firmenspenden), Eigenmittel, Eigenleistungen, Verkaufserlöse, Ehrenamt)

Was war hilfreich bei der Umsetzung des Angebotes?

Persönliches Engagement, die Fähigkeit, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die Projektidee zu begeistern, zuverlässige Spender und Unterstützer, die Möglichkeit der Fördermittel, gute Beratung durch FAPIQ, ein starkes Netzwerk und gute mediale Begleitung.

Was war hinderlich bei der Umsetzung des Angebotes?

Sehr kurzer Projektzeitraum, zu viele Änderungsauflagen zur Projektbeantragung, viel zu kurzer Abrechnungszeitraum von 14 Tagen, in finanzielle Vorleistung gehen zu müssen.

Welche praktischen Tipps haben Sie für Nachahmende?

Wichtig sind: Persönliches Engagement, ein zuverlässiges Projektteam, Einhalten des Zeitplanes, von Beginn an Förderer, Spender und Unterstützer mit ins Boot holen, ständige Reflexion und Weiterentwicklung im Projektverlauf, lückenlose Projektverlaufsdokumentation, mediale Begleitung.