Lebenslust statt Alltagsfrust – Treffpunkt, Begegnungs- und Entspannungsplatz mit Outdoor-Brettspielen

Kontakt

Initiator:
Verein „Die Lebensstadt“ e.V.
Laufzeit:
seit Dezember 2018
Kontakt:
Jürgen Kettler, Projektleiter
 
033702 790398
 
info@dielebensstadt.de
 
Weinberge 57
 
15806 Zossen

Was wollen Sie mit Ihrem Angebot erreichen?

Das Projekt ist ein neuer Baustein im Gesamtkonzept „Die LebensStadt Zossen“. Ziel ist die Wiederbelebung des Geländes am Alten Krankenhaus in Zossen als offener, generationsübergreifender Wohn-, Arbeits- und Lebensraum. Die LebensStadt ist eine neue Form des Zusammenlebens von Menschen aller Generationen, die offen und tolerant sind und deren eigene Lebensphilosophie der wertschätzende Umgang mit den Menschen in ihrer Umgebung ist, unabhängig von deren Gesundheitszustand oder sozialem Status. Wir haben 2 barrierefrei zugängliche Spielflächen für Schach/ Dame und Mühle geschaffen und große Spielfiguren angeschafft mit Aufbewahrungsboxen. Zum geselligen Beisammensein haben wir 2 Sitzbänke und einen Tisch aufgestellt. Vom Kind bis zum Rentner sind alle Menschen aus der Nachbarschaft eingeladen, miteinander ihre Freizeit zu gestalten. Die neuen Spiel- und Begegnungsmöglichkeiten erweitern die bereits vorhandenen Angebote, wie z.B. unsere Kräuterschnecke.

Was war Ihnen bei der Planung wichtig?

Wir erfuhren vom Förderaufruf der Fachstelle. Alle Mitglieder des Vereins „Die Lebensstadt“ e.V. überlegten gemeinsam bei der Suche nach einem Projekt mit Alleinstellungsmerkmal. Da es sich um ein Bauprojekt handelt, musste ein Bauantrag gestellt werden. Die damit verbundene Vorlaufzeit mussten wir einplanen.

Wie gewährleisten Sie, dass Sie mit Ihrem Angebot die Zielgruppe erreichen?

Unser Angebot richtet sich an Menschen aller Generationen in der Nachbarschaft. Wir bieten von Mai bis September 14tägig jeweils mittwochs von 14 bis 17Uhr einen offenen Spielenachmittag an. Darüber hinaus können alle interessierten Menschen die Spielflächen in diesen Monaten auch nach Bedarf nutzen. Den offenen Spielenachmittag machen wir über einen Flyer bekannt. Hier ist auch eine Kontaktperson vom Verein benannt, die fester Ansprechpartner ist und die Spielenachmittage begleitet.

Wer unterstützt Ihr Angebot?

Die Stadt Zossen sowie Sponsoren aus der Wirtschaft unterstützen unseren Verein. Wir gehen aktiv auf mögliche Unterstützer zu und wertschätzen ihre Hilfe durch eine Sponsorentafel. Bei der Verwirklichung unseres Projektes auf dem Campus der LebensStadt hilft die TIW (Therapeutisch Intensives Wohnen) unserem Verein durch die Betreuung und Pflege der Spielgeräte und -flächen. Dafür sind wir sehr dankbar.

Wie finanzieren Sie Ihr Angebot?

Die planerischen Vorarbeiten konnten wir als Verein selbst leisten. Die Erdbauarbeiten wurden durch eine ansässige Baufirma kostenfrei realisiert. Die Spielflächenbefestigung wurde ebenfalls durch ein hiesiges Bauunternehmen erstellt und aus Sponsorengeldern finanziert. Die Spielfiguren mit Aufbewahrungsboxen sowie 2 Sitzbänke und einen Tisch finanzierten wir aus Fördermitteln. Der Verein organisiert ehrenamtlich den Betrieb der Flächen und wird dabei aktiv von der TIW unterstützt.

Was war hilfreich bei der Umsetzung des Angebotes?

Am Anfang hatten wir die Projektidee mit der Zusage für die Fördermittel. Die Herausforderung bestand nun darin, Baubetriebe als Sponsoren und weitere Unterstützer zu finden. Die ehrenamtlichen Mitglieder des Vereins konnten über die Jahre gute Kontakte sowie eine Vernetzung mit Behörden und der örtlichen Wirtschaft aufbauen. Dadurch gelang es uns leichter, Baubetriebe und Sponsoren für unser Projekt interessieren.

Was war hinderlich bei der Umsetzung des Angebotes?

Vom Bauantrag bis zur Genehmigung dauerte es drei Monate. Dadurch war die Realisierung des Projektes bis zum 31.12. 2018 gefährdet. Durch viel persönliches Engagement der Ehrenamtler unseres Vereins konnten wir das Projekt dennoch termingerecht verwirklichen.

Wie kann Ihr Angebot gesichert und weiterentwickelt werden?

Das Fortbestehen unseres Angebots sichern wir durch die ehrenamtliche Betreuung der Spielflächen und die Unterstützung durch die TIW. Darüber hinaus wird unser Projekt durch die Einbindung in das Gesamtkonzept zur Wiederbelebung des Geländes am Alten Krankenhaus in Zossen gesichert.

Welche praktischen Tipps haben Sie für Nachahmende?

Unser Projekt „Lebenslust statt Alltagsfrust“ ist im Verein „Die LebensStadt“ e.V. ein Pilotprojekt. Es soll dazu anregen, ähnliche Projekte an verschiedenen Standorten umzusetzen. Als Ideengeber wollen wir mit unseren Erfahrungen anderen Initiativen hilfreich zur Seite stehen. Unser Tipp für ähnliche Projektideen ist, sicherzustellen, dass von der Idee bis zur Realisierung die ehrenamtliche Arbeit mit „voller Power“ gesichert ist.