Treffpunkt Garten. Gemeinsam Gärtnern. Gemeinsam genießen.

Kontakt

Initiator:
Schloß Trebnitz Bildungs- und Begegnungszentrum e.V.
Laufzeit:
Juli 2017 (Antrag vorzeitiger Maßnahmenbeginn)
Kontakt:
Christoph Berendt
 
033477/51911
 
buero@schloss-trebnitz.de
 
Platz der Jugend 6
 
15374 Müncheberg

Was wollen Sie mit Ihrem Angebot erreichen?

Treffpunkt Garten ist ein generationenübergreifendes Erlebnis- und Lernprojekt in Trebnitz, Ortsteil der Stadt Müncheberg. Im Außenbereich des bereits sehr gut durch die Bevölkerung angenommenen Dorfzentrums, soll ein gemeinschaftlich gepflegter und genutzter Garten mit kleinen Wegen, Beeten, Bänken und Tischen zum Verweilen entstehen. Der Garten wird durch Einwohnerinnen und Einwohner des Dorfes und in Therapie befindlichen Menschen mit Suchterkrankungen (Eichendorfer Mühle e.V.) angelegt. Der Garten soll einen Ort bieten, eigenes Wissen an die Enkel weiter zu reichen und gemeinsam oder allein der Gartenarbeit nachzugehen. Freunde und Nachbarn finden im Garten eine angenehme Gelegenheit zum Sitzen und Plaudern.

Was war Ihnen bei der Planung wichtig?

Die gemeinsame Planung eines Dorfgartens mit den Bürgerinnen und Bürgern im Ort und den Menschen der Eichendorfer Mühle e.V. war ein wesentlicher Aspekt. Im nächsten Schritt wurde Material gekauft. Das waren Holz für Bänke und Tische, Rindenmulch für die Wege, Pflanzen, Gartenwerkzeug und vieles mehr. Nach der Fertigstellung wurde die Garten-Elemente im Rahmen der Ehrenamtlichen-Treffens präsentiert.

Wie gewährleisten Sie, dass Sie mit Ihrem Angebot die Zielgruppe erreichen?

Das Projekt wird hauptsächlich durch gelegentliche "Mund-zu-Mund-Propaganda" der Unterstützenden und ehrenamtlichen Projektteilnehmerinnen und -teilnehmern bekannt. Unterstützerinnen und Unterstützer des Projekts sind Mitglieder des Ortsbeirats, des Seniorenbeirats und Mitglieder der Vereine im Ort, die durch den Austausch in Ihren Gremien das Angebot gelegentlich kommunizieren.
Der Außenbereich erfährt eine deutliche inhaltliche Aufwertung und kann zukünftig als offener Begegnungsraum und generationenübergreifendes Klassenzimmer genutzt werden. Vielfach besteht bei den Menschen im Ort der Wunsch nach einem Treffpunkt. Die Seniorinnen und Senioren haben hierdurch einen gemeinsamen Treffpunkt und die Gelegenheit, mit Ihren Enkeln zu gärtnern oder sich mit Freunden auf einen Plausch zu verabreden. Die Möglichkeit im Garten aktiv sein zu können, ohne einen eigenen Garten unterhalten zu müssen, wirkt sich positiv auf die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit aus.

Wer unterstützt Ihr Angebot?

Das Projekt wird gemeinsam mit dem Eichendorfer Mühle e.V. im Rahmen des Therapieplans umgesetzt. Weitere Unterstützung gibt es durch die Vereine im Ort, wie der SV Trebnitz, die Freiwillige Feuerwehr, die Jagdgenossenschaft Trebnitz und andere, aber auch der Landwirtschaftsbetrieb Trebnitzer Agrar Produktionsgenossenschaft (TAP) und viele ehrenamtliche Helferinnen und Helfer.

Wie finanzieren Sie Ihr Angebot?

Die oben genannten Materialien konnten durch den Fördermittelaufruf der FAPIQ finanziert werden. Für das Projekt wurden keine weiteren Fördermittel genutzt. Die weiteren Bausteine des Verbundprojektes Schloß Trebnitz wurden durch verschiedene Fördermittelumgesetzt, wie z.B. Interreg und Leader.

Was war hilfreich bei der Umsetzung des Angebotes?

Das Projekt hatte von Anfang an sehr gute Rahmenbedingungen, da es als Baustein des gesamten Schloss-Ensembles zu verstehen ist. Viele Strukturen, das Netzwerk und Engagierte waren schon organisiert bzw. existent, um das Projekt ins Leben zu rufen.

Was war hinderlich bei der Umsetzung des Angebotes?

Das Projekt konnte ohne Probleme starten, da es ein Baustein vieler Verbundprojekte des Schloßes Trebnitz darstellt und davon profitierte.

Wie kann Ihr Angebot gesichert und weiterentwickelt werden?

Wichtig ist, mit allen im Gespräch zu bleiben und auf mögliche Veränderungen zu reagieren.

Welche praktischen Tipps haben Sie für Nachahmende?

Entscheidend für das Gelingen ehrenamtlich gestützter Projekte ist ein „langer Atem“. Wichtig sind Verbündete und ein harter Kern an Engagierten. Personen, die sich im Projekt engagieren wollen, sollten sich auf eine gemeinsame „Linie“ verständigen und einen realistischen Blick für das Projekt entwickeln, um Enttäuschungen zu vermeiden.