Verkaufsinsel mit Begegnungsstätte

Kontakt

Initiator:
Amt Schlieben für Gemeinde Hohenbucko
Laufzeit:
Kontakt:
Heike Hofmann
 
035361 35614
 
Amt-Schlieben@t-online.de
 
Herzberger Straße. 7
 
04936 Schlieben

Foto: Heike Hofmann

Was wollen Sie mit Ihrem Angebot erreichen?

Eine Verkaufsinsel als Begegnungsstätte altersfreundlich gestalten – das war das Ziel der Gemeinde Hohenbucko. Es wurde eine barrierefreie und altersfreundliche über-dachten Sitzgelegenheit geschaffen sowie ein Schaukasten mit Informationen für alle Altersgruppen eingerichtet. Damit ist ein Treffpunkt zum Kommunikationsaustausch und zur Inanspruchnahme von Angeboten mobiler Dienstleister wie Bäcker, Fleischer und Waren des täglichen Bedarfes entstanden.

Was war Ihnen bei der Planung wichtig?

Durch eine Bürgerbefragung wurde deutlich, dass Dienstleistungen und Einkaufsmög-lichkeiten für viele ältere Menschen nur schwer erreichbar sind und alternative Transportmittel fehlen. Deshalb sollte eine Anlaufstelle für Nahversorgung und Begegnung entstehen, die fußläufig zu erreichen ist.

Wie gewährleisten Sie, dass Sie mit Ihrem Angebot die Zielgruppe erreichen?

DDas Amt Schlieben übernimmt die Koordination, damit Dienstleistungen, die von den Seniorinnen und Senioren in Hohenbucko nachgefragt werden, wohnortnah für sie verfügbar sind.

Wer unterstützt Ihr Angebot?

Kooperationspartner sind die Brandenburgische Technische Universität (BTU) Cottbus-Senftenberg, der Landkreis Elbe-Elster und das Amt Schlieben (Bürgerbefragung, Pla-nung und Umsetzung des Projektes) sowie interessierte Dienstleister aus der Region.

Wie finanzieren Sie Ihr Angebot?

Die Verkaufsinsel und ein Schaukasten für aktuelle Informationen aus der Region konnten mit Eigenmitteln und mit Hilfe der FAPIQ-Förderung realisiert werden.

Was war hilfreich bei der Umsetzung des Angebotes?

Wichtig war die Unterstützung durch den Bürgermeister und das Amt Schlieben.
Für die Akzeptanz und Nutzung des neuen Treffpunktes war die enge Zusammenarbeit mit Seniorinnen und Senioren aus dem Ort entscheidend.

Was war hinderlich bei der Umsetzung des Angebotes?

Die Ausschreibung für die bauliche Vorbereitung und Erstellung der Verkaufsinsel war sehr zeitaufwendig. Dies war v. a. vor dem Hintergrund der nur etwa halbjährigen Projektlaufzeit nicht ganz einfach zu organisieren.
Zu Beginn des Projektes war es auch nicht leicht, sich in die Technik einzuarbeiten. Hier konnte zum Glück ein junger Experte um Rat gefragt werden, so dass passende Systeme gefunden und Vergleichsangebote eingeholt werden konnten.

Wie kann Ihr Angebot gesichert und weiterentwickelt werden?

Frequentierte Zeiten werden erhoben und im Amtsblatt veröffentlicht, so dass sich interessierte Ältere beteiligen können. Gemeinsam mit Ehrenamtlichen wird die Mobili-tät sichergestellt, entweder mit einer erprobten Car-Sharing App oder über telefonische Abstimmung.

Welche praktischen Tipps haben Sie für Nachahmende?

Es hat sich sehr bewährt, schon im Vorfeld genau hinzuschauen, an wen sich die Initia-tive richtet und die Zielsetzung präzise zu beschreiben. In diesem Projekt stand ein Kernproblem des ländlichen Raums im Mittelpunkt: „Wie können wir kurze Wege zur Nahversorgung schaffen und eine gute Erreichbarkeit sicherstellen?“
Beteiligung sollte nicht nur punktuell möglich sein. Förderlich war es, mit den Älteren ins Gespräch zu kommen und im Gespräch zu bleiben und zu erfassen, was ihnen wichtig ist, um nicht am Bedarf vorbeizuplanen. So soll ja das neue Angebot rege genutzt werden.