Nachlese

Unser Veranstaltungsrückblick

 

„Sorgende Gemeinschaft werden“ – FORUM ländliche Entwicklung und Demografie M-V am 1. Juni 2018 in Güstrow

Im Haus der Kirche in Güstrow trafen sich Vertreterinnen und Vertreter von Kirche und Diakonie, Wissenschaftler, Fachleute sowie interessierte und engagierte Bürgerinnen und Bürger, um der Frage nachzugehen, was „Sorgende Gemeinschaft“ meint und wie dieses Konzept konkret umgesetzt werden kann. Die Evangelische Akademie der Nordkirche und der Kirchliche Dienst in der Arbeitswelt (KDA) im Rahmen des FORUM ländliche Entwicklung und Demografie M-V hatten zu dieser Tagung eingeladen.

Prof. Dr. Karl Born von der Uni Vechta gab den fachlichen Hintergrund zu verschiedenen ländlichen Beispielen in Deutschland mit unterschiedlichen Voraussetzungen, Lebensbedingungen und kommunalen Ressourcen. Volker Amrhein vom Projekt Altwerden im ländlichen Raum der Diakonie Deutschland erörterte aus diakonischer Sicht das Konzept der Sorgenden Gemeinschaft. Frau Schwarz-Menzdorf von der Sozialstation Penzlin und Christian Peters (KDA) zeigten auf, wie in Penzlin mit neuen Wohn- und Angebotsformen und der Einbindung von lokalen wirtschaftlichen Akteuren eine Sorgende Gemeinschaft aktiviert wird.

In einer lebhaften Diskussion ging es um Vergleichbarkeiten und Unterschiede im ländlichen Raum und es wurde deutlich, dass es „den“ ländlichen Raum nicht gibt und es stets auf Einzelumstände und auch auf einzelne Akteure vor Ort ankommt, die den Unterschied machen, wie Nachbarschaft, Partizipation und kommunale Förderung wie Vernetzung gelingen können, um Fragen der Daseinsvorsorge zu einem aktiven Miteinander zu machen.